Lübeck und seine Sieben Türme
25 Jahre. Großformat. Schwarz-Weiss.
Die Kulisse
DAS MONUMENTALE IM ALLTAG
Seit über 700 Jahren prägt die siebentürmige Silhouette das Selbstverständnis Lübecks. Aus der Ferne kündigt sich die Hansestadt unvermittelt durch ihre mächtigen gotischen Backsteinkirchen an. Durch die Lage auf dem Altstadthügel sind sie ständige Begleiter – erfahrbar von fast jedem Winkel der Stadt.
Die Idee
DER VERSTELLTE BLICK
Der klassische, freie Blick auf die Sieben Türme – wie auf alten Stichen und historischen Fotografien – ist heute oft verbaut. Und doch existiert er: manchmal offensichtlich, manchmal versteckt.Das Projekt bringt die symbolträchtigen Wahrzeichen mit den Stadtlandschaften der Jetztzeit zusammen. Durch diese Verknüpfung bleibt die „Königin der Hanse“ auf jedem Foto unverkennbar – wird aber völlig neu kontextualisiert.
Das Spannungsfeld
WO GESCHICHTE AUF WIRKLICHKEIT TRIFFT
Städtebauliche Schnittstellen, Baulücken, Industrieruinen und funktionale Alltagsarchitektur: Wenn moderne Stadtlanschaften vor sakralen Monumenten stehen, entstehen komplexe Spannungsfelder.Das Projekt interpretiert Brüche und Vielschichtigkeit der Stadtgeschichte neu – von mittelalterlichen Ensembles über Gründerzeit, Krieg und Wiederaufbau bis hin zu den Orten moderner Stadtplanung.
Das Material
ANALOGE ENTSCHLEUNIGUNG (2000-2025)
Eine Dokumentation über ein Vierteljahrhundert städtischen Wandels.
Technik: Großformatkamera (4x5 Inch)
Material: Abgelaufener Planfilm & historisches Polaroid-Material
Ästhetik: Schwarz-Weiß: ruhig, roh und authentischDie Patina des abgelaufenen Filmmaterials spiegelt die historischen Schichten der Stadt – ein analoges Dokument der letzten zweieinhalb Jahrzehnte Lübecker Stadtgeschichte.